Allgemein · Motivation

Hör Dir doch mal zu!

Manchmal fühle ich mich verloren. Verloren im Alltag, verloren darin, wo mich mein zukünftiger Weg hinührt – führt er überhaupt irgendwo hin? Was wird einmal aus mir? Was muss ich noch alles tun? Werde ich jemals XY erreichen?  Wenn sich dann eine solche scheinbar unfassbar dicke Wand auftürmt, fühle ich mich wie gefesselt und stehe mitten im Nirgendwo. Ich sehe Freunde, Familie, die einen ganz tollen Weg eingeschlagen haben. Sich etwas Aufbauen konnten und scheinbar alles erreicht haben.

Wenn ich dann so verloren im Nirgendwo bin, keine Ahnung ob ich jemals etwas erreiche, wird es wieder einmal Zeit. Zeit, mich selber zu hinterfragen. Zu hinterfragen, weshalb ich auf solche Gedanken und Fragen komme und wie ich da gestärkt wieder rauskomme.

Deine Stimme zählt.

Als Erstes setze ich mich hin. Alleine. Und denke darüber nach, wie ich aus der aktuellen Situation herauskomme. Folgende Fragen stelle ich mir dann:

  • Was fehlt mir, dass ich so denke?
  • Was müsste ich tun, um mich anders zu fühlen?
  • Brauche ich dazu Hilfe? Wenn ja, wen könnte ich allenfalls fragen?
  • Gibt es einen Plan B, C?

Ich schreibe mir alles auf, damit ich es schriftlich / bildlich vor mir habe. Das klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich, hilft aber ungemein, denn Geschrieben sieht alles noch einmal anders aus.

Ja und dann?

Dann folgt irgendwann der Moment, wo ich wieder einen Plan habe. Einen Plan, der die Rahmenbedingungen für die nächste Zeit schafft. Nun ist es aber wichtig, dass man regelmässige „Check-ins“ macht, um zu schauen, ob man noch auf Kurs ist, oder ob man vom Ziel / Plan abgekommen ist. Ist man auf Kurs, ist alles gut. Merkt man aber, dass das Ziel so langsam wieder in weite Ferne rückt, dann setzt man sich wieder hin und überlegt sich die obengenannten Fragen noch einmal. Zudem ist es für mich wichtig, dass ich dann noch folgende Fragen stelle:

  • Wieso bin ich vom Weg abgekommen und WIE lerne ich daraus?

Vergleiche ablegen, das Leben in die Hand nehmen

Neben dem „wie lerne ich daraus“ kommt für mich aber ein noch ganz wichtiger Schritt dazu, bei dem ich mir jeweils imaginär eine klatsche: Hör endlich auf Dich zu vergleichen!! Sich zu vergleichen ist der sichere Weg zum Unglücklich sein. Vergleiche bringen nichts, denn wir sind alles Individuen, mit unterschiedlichen Hintergründen, Werdegängen, Charakteren, Persönlichkeiten.

Und was auch wichtig ist: steh zu Deinen Handlungen und sei ehrlich zu dir selber. Ja das ist nicht immer einfach – gerne nehmen wir uns selbst ein bisschen in Schutz. Ich kenn das ja auch und ertappe mich dabei manchmal selber, wie ich versuche mein Handeln zu rechtfertigen. Falsch! Steh zu Deinen Handlungen und lerne davon.

Dies so zu machen ist nicht falsch, jeder macht mal Fehler und wir sind alle nicht perfekt. Möchtest Du dich aber weiterentwickeln (egal in welchem Bereich, sei es beruflich, im Sport etc.) sollst Du aus Deinem Fehlverhalten lernen. Auch wenn es oftmals einfacher ist, die Umstände für alles verantwortlich zu machen. Es ist hart, aber oft müssen wir an uns selbst arbeiten bevor die andern sich ändern sollten.

In diesem Sinne: Ein bisschen Selbstreflexion hat noch niemandem geschadet. Setz dich mit dir hin und denke einmal über Dich, Deinen Weg, Deine Gefühle und Deine Handlungen nach. Wie fühlt sich das an?

Das „Gestern“ kannst Du nicht mehr verändern. Du bist aber heute dafür verantwortlich wie Dein „morgen“ aussieht.

 

Ein Kommentar zu „Hör Dir doch mal zu!

  1. Hoi Liebs,
    Zu dim Blog ich find ihn SUPER! Du gisch dir so mieh und schriebsch wunder schön, ich lies din Blog so gern will’s so schön gschriebe isch und so Wohri sache… Eifach nur schön und toll!
    Du bisch Super!

    Gefällt mir

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