Allgemein · Motivation

Es ist nicht alles muskulös was glänzt

Okay der Spruch wurde ein bisschen angepasst, aber im Wesentlichen möchte ich in diesem Artikel einmal auf die wunderbare Scheinwelt der sozialen Medien eingehen.

Es gibt Plattformen, ja da komme ich mir vor, als hätte ich ein scheiss langweiliges Leben. Die Menschen reisen alle 2 Wochen rund um die Welt, essen nur super gesund, sind immer mega happy und haben (natürlich!) einen wunderbar durchtrainierten Körper und alles ist immer sooooo toll. Und immer wieder beobachte ich Leute, die das alles anstreben. Aber es ist eben nicht alles so wunderbar.

Spätestens wenn man einmal auf einer Fitnessmesse gewesen ist, bei dem man die Personen in Realität sieht. Ja dann merkt man, dass ohne Photoshop bei einigen auch nicht mehr viel läuft. Und der Begriff „adobegainz“ ist mittlerweile auch schon ziemlich bekannt.

Warum man nicht alles glauben sollte

Ich habe ja nichts dagegen, wenn man Bilder bearbeitet, aber auch hier sollte man ein bisschen realistisch sein. Frauen die so dünne Beine wie mein Unterarm haben, aber ein riesen Arsch besitzen, haben das nicht nur durch Squats erreicht. Auch nicht durch Hip Thrusts. Bauchmuskeln die in echt eher „auch Muskeln“ sind, werden aufgehübscht. Gesichter sind teilweise übersät mit Pickeln, aber auf den Fotos ist ein perfekter Teint zu sehen.

Es ist alles gut

Ich verurteile nicht, dass das gemacht wird, ich mache mir eher Sorgen über die Menschen, die das konsumieren. Oftmals sind es eher junge Leute, die sich diese Personen dann als Vorbild nehmen und es kann passieren, dass das schlimme gesundheitliche Folgen hat. Sei es Binge Eating, Magersucht und vor allem sehr grosse Selbstzweifel, denn auch durch hartes Arbeiten werden diese nie denselben Erfolg sehen. Und das bereitet mir Sorgen.

Denn es ist auch völlig in Ordnung, wenn man sich mal etwas gönnt, in den Ferien nicht ins Gym geht und keinen Sixpack hat.

Du musst Dich entscheiden: was willst Du wirklich? Ich will jetzt einen Sixpack und gehe in den Ferien ins Gym. Aber nicht, weil ich so aussehen will die Instagram Fitnessmodels, sondern weil der Sport meine Passion ist und ich hatte im Oktober einen Wettkampf. Für mich ist es Therapie, Glücksgefühl und Erweiterung des Körperbewusstseins. Ich liebe den Sport und das Formen des Körpers ist das Ergebnis davon. Ich tue es für mich, nicht für um Ansehen bei anderen zu erhalten.

Du bist schön

Ich finde es wichtig, dass man sich sportlich betätigt. Einfach weil wir oftmals den ganzen Tag sitzen und uns wenig bewegen. Dennoch bist Du auch völlig in Ordnung, wenn Du keine durchtrainierten Arme und einen mega Arsch hast. Man sollte sich doch nicht mit Personen vergleichen, die entweder Wettkämpfe machen (weil die sehen auf der Bühne auch nur dann so aus, du kannst ja nicht das ganze Jahr so super krass lean aussehen) oder mit so genannten Internetstars. Es ist okay, auch einfach ein sich sportlich betätigender Mensch zu sein.

Zum Schluss…

Deshalb plädiere ich für mehr Realität – es soll doch alles authentisch sein! Bilder zu bearbeiten ist okay, ich bitte (ich kenne es nur von Frauen) euch einfach, bewusst zu sein, dass viel gespielt, bearbeitet und nicht echt ist. Macht euch nicht verrückt deswegen. Wenn ihr euch gut ernährt und den Sport betreibt, weil er euch Freude bereitet, ist das doch super. Und schön seid ihr sowieso alle :-*

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